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"Hotel Schloss Marquardt"

Von Pfingsten 1932 an pachtet das bekannte Hotelunternehmen Kempinski das Schloss und den Park f�r die Dauer von 10 Jahren. Mit dem "Hotel Schloss Marquardt" wird der Ort bald zu einem beliebten Ausflugsziel f�r anspruchsvolle Berliner.

Mit Beginn der Verpachtung an die Hotelfirma Kempinski des 1932 erfolgten weitere Ver�nderungen, sowohl am Schlo�, als auch im Park und im Uferbereich.

Die Terrasse am Saalfl�gel des Schlosses wurde zur Nutzung als Gartenrestaurant erweitert und mit Kalksandsteinmauerwerk eingefa�t. Von hier hatten die G�ste einen weiten Blick �ber den Schl�nitzsee bis zum gegen�berliegenden Ufer der �T�plitzer Insel". Ein Badestrand, f�r welchen eigens D�nensand von der Ostsee angefahren wurde, eine Liegewiese, ein h�lzerner Laufsteg parallel zum Ufer sowie ein Bootsverleih vervollst�ndigten den Komfort f�r die Hotel- und Tagesg�ste. An einem Bootssteg mit Teepavillon konnte man vom Wasser aus anlegen.

Umfangreiche Eingriffe in die Gartengestaltung betrafen vor allem den S�dteil des Parkes. Unter der Leitung des Landschaftsarchitekten Hermann Mattern, von der Arbeitsgemeinschaft Hammerbacher/Foerster/Mattern, wurden Blumenbeete und Rabatten mit winterharten Stauden der G�rtnerei Karl Foerster / Bornjm angelegt. Eine mit Zierk�rbissen bepflanzte Pergola durchschnitt die s�dliche Hauptachse des Parkes.

Mit der Einrichtung eines Reservelazarettes zu Beginn Zweiten Weltkrieges wurde der Restaurantbetrieb eingeschr�nkt weitergef�hrt. Den Park teilten sich nun die wenigen Tagesg�ste mit einer ansteigenden Zahl verwundeter Soldaten.

1937 werden die Kempinski- Unternehmen �arisiert�; Schloss Marquardt wird von der Aschinger AG �bernommen.